Korat – The „Gateway to Isan“

Nach einigen eher touristischen Stopps, gings für uns endlich daran, den untouristischen Isan zu erkunden – auf ins Abenteuer! Unser erster Halt ist Nakhon Ratchasima, Thailands drittgrößte Stadt (mit in etwa gleich vielen Einwohnern wie Innsbruck), die von den Einheimischen einfach nur „Korat“ genannt wird …

Irgendwer musste unser „Gejammer“ über die fehlende Beinfreiheit in Thai-Bussen gehört haben, denn so viel Platz wie im Bus von Pattaya nach Korat hatten wir wirklich noch NIE. Und so vergingen die knapp 6h wie im Fluge … wir kamen erst recht spät an und nach einem köstlichen (wenn auch etwas rätselhaftem) Abendessen und einem Absacker wars dann schon Zeit fürs Bett. Man merkt sofort, dass wir nun in einer ganz anderen Welt angekommen sind. Wir sind nur 6h von einigen der touristischsten Orte der Welt entfernt, und niemand spricht auch nur ein Wort Englisch, man sieht keine Touristen weit und breit und somit ist auch keine touristische Infrastruktur vorhanden. Wir lieben es!!!

Am nächsten Tag ging’s mit dem erkunden so richtig los: Bei Nieselregen spazierten wir durch die Stadt und besuchten das Ya Mo Monument (ein Denkmal zu Ehren der omnipräsenten Heldin Korats), welches täglich von einer endlosen Prozession von Gläubigen aus ganz Thailand besucht wird, und einige sehr interessante und schöne Tempel. Auch dem Foodcourt im Terminal 21, einer Mall die es wohl inzwischen in fast jeder Stadt Thailands gibts, haben wir erneut einen Besuch abgestattet. Sehr lecker! Außerdem gibt es im Terminal 21 in Korat eine Aussichtsplattform mit grandiosem 360 Grad Blick auf die Stadt! Zu guter Letzt war ein Besuch beim Barber für Roman schon wieder mehr als überfällig – das haben wir auch noch gleich erledigt 😉 Frisch frisiert/rasiert stand für den Abend dann noch der NBK Market auf dem Programm – und wir haben uns sofort in diesen Night Market verliebt! Es wuseln genauso viele Menschen umher, wie wir es vor Covid auf solchen Märkten gewohnt waren (nur eben alle mit Maske) und die Auswahl an Streetfood war schier unendlich … einfach grandios. Mit einem Bierchen mit Blick auf das rege Treiben ließen wir den Tag ausklingen …

Dir Rache kam am nächsten Morgen. Eva hatte sich „was eingefangen“ (warum muss es auch immer Seafood sein??) und musste zwei Tage das Bett hüten. Zum Glück hatten wir eine ganz wunderbare charmante Unterkunft mit toller Dachterrasse und köstlichem Frühstück inklusive.

Kleiner Exkurs: Hotels sind im allgemeinen, und besonders im Isan, sehr günstig. Wir zahlen im Schnitt 20€ fürs Doppelzimmer (hier in Korat sogar nur 14€ inkl. Flühstück) und wie ihr aus den vergangenen Blogs wisst, lassen wir uns nicht lumpen, die Unterkünfte sind absolut nicht unterste Preisklasse.

Ein besonderes Highlight gab es am letzten Tag dann noch – der Besuch des „Phimai Historical Park“ im 60km weit entfernten gleichnamigen Ort, mit seinen wunderschönen Khmer-Tempel Ruinen. Wir lieben es einfach, alte Ruinen zu besichtigen und dieser Besuch hat definitiv Lust auf mehr gemacht 🙂

Das war’s auch schon wieder, für uns geht es weiter Richtung Norden nach Khon Kaen…

07.08.2022 – 12.08.2022

2 Gedanken zu „Korat – The „Gateway to Isan““

  1. Hi Romä und Eva,
    coole Sache dass ihr wieder aufm Weg seids!!!! Dann werd ma des Feierabend-Seitä wohl verschieben ;-). Lg Chrischä und Sandra

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